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Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis), Schleimbeutelentzündungen (Bursitis)

Sehnenscheidenentzündungen ( Tendovaginitis ) und Schleimbeutelentzündungen ( Bursitis ) funktionieren nach einem sehr ähnlichen Muster.

Im Zusammenwirken von Verursachern nehmen Mangelerscheinungen meist den wichtigsten Teil ein. Sehr häufig ist es ein Mangel an Fettsäuren, Zink-Selen, Magnesium-Calcium. Eines der geeignetsten Öle, um Fettsäuremangel auszugleichen, ist Hanfsamenöl ( das Speiseöl, nicht zu verwechseln mit CBD – Cannabidiol ). Alleine die Mangelerscheinungen auszugleichen, verbessert bei vielen Menschen die Symptomatik deutlich.

Die Problematik in der ganzen Komplexizität zu erkennen und zu behandeln ist natürlich nachhaltiger. Es stellt sich die Frage, woher kommen die Mangelerscheinungen. Das ist in der Regel eine organische Schwäche, die kann vorübergehend sein, zB. durch einen Infekt im Darm, kann aber auch eine dauerhafte Schwäche in einem Stoffwechselorgan sein.

Weitere sehr wichtige Aspekte sind energetische Schwächen, Gelenksdysfunktionen und besonders bei der oberen Extremität Ausstrahlungen von der Halswirbelsäule und vom oberen Brustkorb.

Sehnenscheidenentzündungen und Schleimbeutelentzündungen haben eine Tendenz sehr chronische Probleme zu sein. Besonders im Bereich der oberen Extremität kann die Beeinträchtigung bis zur Berufsunfähigkeit führen, zB. bei Musikern. Dabei können die Symptome, wenn man die verschiedenen Ursachen eliminiert, sehr schnell zurück gehen.

Gelenksdysfunktion

Eine Gelenksdysfunktion ist, was im umgangssprachlichen oft als Gelenksblockierung oder Verschiebung bezeichnet wird.
Es handelt sich dabei um eine gestörte Funktion der Gelenksmechanik bzw. der Gleitbewegung.
Daher ist sie in bildgebenden Verfahren auch nicht erkennbar, im Gegensatz zu wirklicher Verschiebung zB. beim Wirbelgleiten.
Durch Reflexmechanismen von Hemmung oder Steigerung der Muskelaktivität hält sich das Phänomen von selber aufrecht, kann sich sogar allmählich verschlechtern. Das Resultat ist ein Ungleichgewicht der Muskelaktivität ums Gelenk herum, das im Gelenk einen vermehrten einseitigen Druck erzeugt mit gestörter Gleitbewegung als Folge.

Lokalisation:

Grundsätzlich kann eine Gelenksdysfunktion an jedem Gelenk auftreten.
Sehr häufig sind Hand-Unterarm, Fuss-Unterschenkel, Wirbelgelenke, obere Rippen, Becken betroffen.

Ursachen:

-starke Krafteinwirkungen durch Sturz, Unfall, Abstützen beim Stürzen, „Umknicken im Sprunggelenk“, Betätigen von schweren Werkzeugen, im Dunklen ins Leere treten etc.
-chronischer Reizzustand im Muskel-Sehnenapparat zB. durch eine unvollständig ausgeheilte Verletzung
Ausstrahlung eines geschwächten Organs auf die Wirbelsäule, das Becken, den Brustkorb
-längeres nicht muskulär stabilisiertes Verweilen in einer endgradigen Gelenksstellung

Symptome:

mit Gelenksdysfunktionen zu leben ist quasi ein „Normalzustand“. Solange das Problem nicht virulent geworden ist – häufig durch plötzliche vermehrte Beanspruchung des Gelenkes (Fensterputzen, Äpfelklauben, Fitnessanfälle, handwerkliche Aktivitäten…..) – sind die Symptome oft nur diffus. Eine Neigung zu Verspannungen, ein Gefühl in dieser Körperregion immer dehnen zu müssen, misslingender Muskelaufbau können Folgen sein.
Ausgeprägtere Formen sind chronische Verspannungen, Sehnenansatzreizungen, Schmerzen beim Bewegen.

Behandlung:

eine nicht chronische „Gelenksblockierung“ kann sich auch durchaus ohne therapeutisches Zutun wieder auflösen, zB. durch ein warmes Bad, Bewegen im Wasser, Dehnen, entspannten Schlaf.
Ein chronischer Zustand erfordert eher therapeutische Massnahmen. Durch Aufheben der Gelenksdysfunktion lösen sich die Folgewirkungen in kürzester Zeit auf.

Ein wichtiger Tipp für den Alltag:

sobald man das Gefühl hat, sich durch Krafteinwirkung etwas „verschoben“ zu haben, kann durch sofortiges, lockeres, unbelastetes Durchschütteln und lockeres Bewegen in alle Richtungen, uU. auch Wärmeanwendung das Verfestigen des Problems als Dysfunktion vielleicht verhindert werden.

Das Gefühl, eine Muskelpartie immer dehnen zu müssen bei Aktivität zB. Laufen, damit keine Schmerzen entstehen, kann ein Hinweis auf eine Gelenksdysfunktion sein. Die sollte grundlegend behoben werden, eine gesunde Gelenks- und Weichteilsituation erfordert bei angemessener Belastung und Training nicht zwingendes Dehnen.

Einfache motorische Tics

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Hochsensibilität

Robustheit Hochsensibilität Intuition Medialität

Hochsensibilität

Eine Fähigkeit, eine Modeerscheinung, ein esoterisches Konzept?

Das Phänomen Hochsensibilität erfährt zunehmend mehr Aufmerksamkeit. In naturheilkundlichen Zeitschriften, esoterischen Magazinen, im Internet findet man gehäuft Versuche, sich dieses Phänomens anzunähern.
Hinter dem begriff Hochsensibilität liegt keine einheitliche erklärende Theorie, auch kein einheitliches Testverfahren. Auch die Bewertung, ob es sich grundsätzlich um eine positive Eigenschaft oder um eine belastende Disposition handelt, ist uneinheitlich.
Laut einigen Experten beläuft sich die Zahl der Hochsensiblen auf ca. 15-20%, laut einer Studie von 2018 mit 906 Erwachsenen sogar auf 31%.  „Hoch“-sensibel müsste ja heissen, weit über das durchschnittliche Maß hinaus sensibel zu sein. Kann man das bei so einem hohen Prozentsatz überhaupt sagen? Oder  ist einfach die Rede von sensiblen Menschen.

Hochsensibilität eine Bürde?

Die Berichte wie anstrengend sich das Leben eines hochsensiblen Menschen anfühlt, finden sich im Internet zu Hauf, auch die Auflistung der Erkennungsmerkmale von Hochsensibilität. Es sind Videos zu finden, in denen Hochsensible erklären, dass sich ihr Leben verändert hat, seit sie wissen, dass sie Hochsensibel sind, endlich können sie erklären, warum sie in verschiedenen Situationen so wenig belastbar sind . Dabei sieht man sie durch Strassen gehen, das Verkehrsgetöse rundherum dröhnt im Kopf und wenn sie nach zwei Stunden Einkaufen heimkommen sind sie fix und fertig und müssen sich gleich ins Bett legen.

Fehlende Filter?

Eine häufige Einschätzung für die hochsensible Disposition ist, dass diesen Menschen Filter fehlen, um starke oder komplexe Reize auszufiltern.
Daraus resultiert:
Hochsensible ertragen oftmals keine lauten Geräusche und Gerüche
Hochsensible sind eher Einzelgänger und fühlen sich nicht so wohl in Gruppen
Sind nicht spontan
Sind perfektionistisch
Benötigen viel schlaf
Analysieren ständig
Müssen Hunger sofort stillen
Sind empfindlich bei Kleidung
etc, etc…
Man sieht: Hochsensible haben es nicht leicht, allerdings sind die belastenden Merkmale zum Teil ein abstruser Mix an Beschreibungen.

Zweifellos ist Sensibilität eine positive Eigenschaft. Wer hätte denn gerne einen Arzt, eine Psychotherapeutin, einen Lehrer, eine Geigerin, die nicht sensibel sind. Sensibilität ist die Fähigkeit, beeindruckbar für Reize der Umgebung zu sein, sie tief zu empfinden und auf der emotional-geistigen Ebene zu verknüpfen. Daraus resultierende Eigenschaften sind Einfühlsamkeit, Feinfühligkeit, Empathie, Phantasie, Empfindsamkeit, tieferes Wissen, Synästhesie
Darüber, in welcher Art und wie förderlich für das persönliche Befinden, die Reize verarbeitet werden, sagt der Begriff nichts aus.
Es besteht überhaupt kein Zweifel daran, dass sensible Menschen diese Fähigkeit pflegsam behandeln müssen, um für sich und die Umgebung das Positive daraus zu beziehen. Umgekehrt kann Sensibilität auch eine Quelle für Verstörung sein, da ja Reize intensiver aufgenommen werden. Dazu gibt es viele gemäßigte Expertenmeinungen, die sich dem Phänomen behutsam annähern. … Sie versuchen (Hoch)Sensible darin zu bestärken, einen Weg zu gehen, in dem sich diese zweifelsfrei sehr schönen Veranlagungen für das eigene Wohlbefinden und das Umfeld positiv auswirken.

Sensibilität und Robustheit .. Sensibilität und Robustheit sind überhaupt nicht assoziiert

„Trotz“ Sensibilität kann man ein robuster Mensch sein – oder gerade als sensibler Mensch.

Verletzungsfolgen

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Selbstheiliungskräfte

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Zirkulation Liquor

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