Was heißt ganzheitlich überhaupt?

Es ist – Gott sei Dank – mittlerweile schon sehr in das allgemeine Verständnis eingedrungen, dass dort wo ein Symptom auftritt, nicht unbedingt die Ursache liegt.
Nach wie vor besteht bei vielen Menschen zum Begriff „Ganzheitlichkeit“ nur ein diffuses Verständnis, manchmal eine Verwirrtheit bis hin zu verschrobenen Vorstellungen.

Ganzheitlich heißt, idealerweise für ein therapeutisches Ziel einen möglichst sanften, nachhaltigen, effizienten Weg zu wählen und die dahinterliegenden Ursachen aufzuspüren und zu behandeln.
Die Varianten von wechselseitiger Beeinflussung von verschiedenen Körperregionen und verschiedenen Ebenen der Gesundheit sind extrem vielfältig und das Störpotenzial einer Schwächung hat eine grosse Bandbreite.

Bei chronischen oder schwer zu behandelnden Beschwerden überlagern und verstärken sich meist mehrere Ursachen. Nachhaltige Verbesserung kann nur erreicht werden, wenn zumindest annähernd das Bild erkannt wird, in dem die Symptome eingebettet sind.

Einige Beispiele für dahinterliegende Ursachen mit viel Störpotential:

  • schlecht ausgeheilte, auch sehr lange zurückliegende Verletzungen, besonders in Verbindung mit Verwachsungen.
  • energetische Schocks
  • geschwächte Zirkulation der Rückenmarks- und Hirnflüssigkeit
  • geschwächte Selbstheilungskräfte
  • Stoffwechselschwächen, die Mangelerscheinungen und/oder Unverträglichkeiten erzeugen
  • Infekte
  • Gifte
  • Blockaden auf der seelisch-geistigen Ebene

 

Ganz entscheidend ist, das aktuelle Ziel zu bestimmen.
Will ich in meiner Ganzheit robuster, freudvoller, frischer, lebendiger werden?
Oder habe ich ein konkretes Symptom zB. Knieschmerzen beim Bergabgehen?

Egal wie das Ziel definiert ist – der Weg soll sinnhaft und effizient sein.

Jedem ist verständlich, dass bei der Sanierung eines Hauses eine kluge Vorgehensweise überlegt sein muss und nicht gleich schöne Tapeten angebracht werden, damit es schön aussieht.

Gesundheit ist in ihrer Komplexität einer Haussanierung vergleichbar. Vom tropfenden Wasserhahn, Schimmel hinterm Einbaukasten, zu schwachen Elektroleitungen, geheimen Räumen – alles sollte bedacht werden. Und die Schritte zu einem Wohlfühlhaus sind sehr unterschiedlich, manchmal sehr einfach und manchmal muss Staub aufgewirbelt werden.

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